Samstag, 2. Juni 2018

Meine Nachmittage mit Eva Bärbel Schäfer

Meine Nachmittage mit Eva 



Inhalt:



»Ich sehe ihre Nummer am Unterarm und möchte weinen.« (Bärbel Schäfer)

Zwei Frauen, zwei Generationen, zwei Erfahrungswelten: Bärbel Schäfer und die 85-jährige Eva Szepesi. Eva trägt eine tätowierte Nummer auf dem Unterarm. Sie war erst elf Jahre alt, als sie allein vor den Nazis fliehen musste und schließlich nach Auschwitz gebracht wurde ... Jeden Mittwoch besucht Bärbel Schäfer ihre Freundin, und die beiden sprechen über Gewalt, Schrecken und Angst, aber auch über Freundschaft, Toleranz, Geborgenheit und Respekt. Es geht in diesem Buch um eine der letzten Überlebenden eines Konzentrationslagers. Bärbel Schäfer gelingt es auf empathische Weise und literarisch brillant, ihre eigene Lebensgeschichte vor den Erzählungen Evas zu spiegeln und damit ihre erschütternden Erfahrungen ins Heute zu holen.


Meine Meinung:

Es fällt mir schwer dieses Buch zu beurteilen, da es sich um eine Thematik handelt, deren Wahrheitsgehalt und deren Echtheit man nur schwer nachprüfen kann. Ich war neugierig und interessiert und bin leider etwas enttäuscht.
Die Autorin beschreibt das Leben ihrer Familie zur NS-Zeit und zeitgleich das Erleben von Eva.... Sie schreibt ungeschönt und direkt.
Die Anklage, dass sich die Menschen nicht genug gewehrt haben und es sich gefallen lassen haben was passierte fand ich allerdings erschreckend und haltlos, deshalb habe ich das Buch unter Anderem nur mit 2 Sternen auf Amazon bewertet. Man sollte kein Urteil fällen, wenn man selbst nicht in dieser Lage war und wirklich erlebt hat was passiert ist. Man sollte den Überlebenden gegenüber fair sein und solche Anmaßungen unterlassen!!!!

2 von 5 Herzen