Samstag, 4. Juni 2016

Die alltägliche Logik des Glücks - Rezension

Die alltägliche Logik des Glücks von Alain Gillet



Blanvalet Verlag 
TB 9,99 €
288 Seiten

Inhalt:
Manchmal ist das Leben genial einfach – oder einfach genial ...


Victor, der einsame Trainer einer Fußballmannschaft, freut sich nicht, als seine Schwester ihren Sohn Leonard bei ihm zurücklässt. Jedes Wiedersehen mit ihr weckt schmerzhafte Erinnerungen, und sein Neffe ist einfach seltsam. Er spricht kaum und spielt gegen sich selbst Schach. Als Leonard ihm auch noch altklug sagt, Fußball sei simpel, platzt Victor der Kragen. Fußball ist mehr als ein Ball und elf Männer, es ist eine Kunst! Und während Onkel und Neffe sich gegenseitig die Welt erklären, werden aus Fremden Freunde, aus Einzelgängern eine eingeschworene Gemeinschaft – und aus zwei Einzelleben wird eine gemeinsame Geschichte …

Meine Meinung:

Neugierig wurde ich auf das Buch, weiles mit meinem Arbeitsfeld kollidiert, dem Autismus.
Leider wurden viele Aspekte sehr klischeehaft und aus der Fachliteratur typische Merkmale so abgeschrieben. Es wirkt daher für Menschen, die sich mit dem Thema wirklich auskennen flach.
Die Geschichte an sich über die Beziehung von Onkel und Neffen ist unheimlich einfühlsam dargestellt. Unterschiedliche Sichtweisen und Gedankengänge sind spannend dargestellt.
Der Aspekt des Fußballs ist ebenfalls interessant beleuchtet.
An sich ein tolles Buch, jedoch durch meine fachliche Sicht hatte ich andere Erwartungen.
Ich kann dieses Buch nicht eindeutig werten und lasse es deshalb lieber offen.